Wilhelm Reich

Die beiden Hauptwerke zur Entdeckung des Orgons:

1: Die Funktion des Orgasmus Auszug
Hier hat Reich radikaler als jede Sexualkritik vor und nach ihm die zentrale Bedeutung der Sexualökonomie für den einzelnen und die Gesellschaft erkannt. Über Freud hinaus, der die Notwendigkeit der Triebstimulierung für die kulturelle Entwicklung postuliert, weist er nach, daß jede Neurose Folge einer gestauten Sexualenergie ist, die von der autoritären Familien- und Sozialstruktur immer wieder neu erzeugt wird. Orgastiste Potenz aber ist für ihn soziale Potenz, die Humanisierung und Leistungsfähigkeit erst garantiert. Reich analysiert die biologischen Abläufe des Orgasmus und entwickelt aus ihnen seine Vegetotherapie mit dem Ziel, die muskulären und charakterlichen "Panzerungen" zu lösen und die unterdrückte Genitalität freizusetzen.

2: Der Krebs Auszug
In diesem späten Hauptwerk betrachtet Reich im Gegensatz zur gewohnten Krebsforschung diese Krankheit nicht getrennt-mechanistisch, sondern als Gesamterkrankung des Organismus, die ihren Ursprung in einer chronischen Stagnation der biologisch-sexuellen Energie hat.

Einführung in die Orgonomie Auszug
Diese Äthologie ausgewählter Schriften aus den Werken Wilhelm Reichs ist als Einführung in die Orgonomie gedacht. Aus der Überzeugung heraus, daß Wissensdurstige auf die Quelle zurückgehen sollten, wird sie ohne Kommentar oder Interpretation veröffentlicht.

Menschen im Staat Auszug
Wilheml Reichs politisch-wissenschaftliche Autobiographie über die Jahre 1927-1939 beruht auf einem Manuskript von 1937, das Reich im amerikanischen Exil 1944/45 durch anderes Material und Anmerkungen ergänzte. Vor der ersten, englischsprachlichen Veröffentlichungen 1953 fügte der Autor als "stiller Beobacher" weitere Anmerkungen hinzu.

Äther Gott und Teufel Auszug
Die kosmische Orgonenergie wurde infolge konsequenter Anwendung der funktionellen Denktechnik entdeckt. Es waren methodisch streng kontrollierte Denkakte, die von einer Tatsache zur anderen hinführten, über eine Zeitspanne von etwa 25 Jahren scheinbar weitab voneinander liegende Tatsachen zu dem einheitlichen Bilde der Naturfunktion verwoben, das heute, 1947, als noch unfertiges Lehrgebäude der Orgonomie dem Urteil der Welt überlassen ist. Es ist daher notwendig, die "Funktionelle Denktechnik" zu beschreiben.

Die Massenpsychologie des Faschismus Auszug
Eine Kritik des Faschismus läßt sich ohne Wilhelm Reichs Massenpsychologie nicht mehr denken. Als erster durchschaute Reich mit seinem klinisch und soziologisch geschulten Blick den fundamentalen Zusammenhang zwischen autoritärer Triebunterdrückung und faschistischer Ideologie. Er analysiert in der Massenpsychologie die Gestik, Phraseologie, die moralischen Schemata und Aktionen der "Hitlerei" und weist in ihnen die Verschiebung von Sexualangst zu einem Mystizismus nach, der zu einem irationalen Mechanismus chronischer Abhängigkeit führt.

Der masochistische Charakter
Anmerkungen des Übersetzers der autorisierte amerikanischen Ausgabe.

Jenseits der Psychologie
Briefe und Tagerbücher 1934-1939
sehr mitreißend und bewegend, da Reich in seinen Tagebucheintragungen und Briefen sein persönliches Dilemma und das damit verbundene Leid eindrücklich schildert.